Einladung zur Jahreshauptversammlung 2015

Einladung zur 4.Jahreshauptversammlung am 13.03.2015

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August 2014: Minister hat für MUT keine Zeit

Am 21.08.2014 besuchte der hessische Verkehrsminister Tarek al Wazir die Baustelle der Lützelbachtalbrücke auf der A45.

Leider konnte er unsere vor geraumer Zeit ausgeprochene Einladung aus einem offenen Brief aus terminlichen Gründen nicht wahrnehmen.

So ist er nur im Anschluß über unsere Köpfe hinweggefahren, um sich in Rinsdorf mit dem Verkehrsminister von NRW über die Baufortschritte an der A45 zu informieren.

Wir haben deshalb kurzfristig einmal unser MUT-Logo auf der Brücke an der Motocrossstrecke plaziert, damit er sich vielleicht wieder an MUT erinnert.

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Juli 2014: Gemeinsame Resolution vom Haigerer Stadtparlament

Am 23.07.2014 haben alle Parteien des Haigerer Stadtparlamentes eine gemeinsame Resolution für eine Wiederaufnahme der Gespräche mit den verantwortlichen Personen verfasst:

Resolution des Haigerer Stadtparlaments – Wiederaufnahme der Gespräche in Sache > Kleinräumige Verlegung der Talbrücke Sechshelden < –

Das Haigerer Stadtparlament fordert eine Wiederaufnahme und damit eine erneute Prüfung der Sachlage „Trassenverlegung Talbrücke Sechshelden (BAB A45)“ durch Hessen Mobil und allen weiteren am Entscheidungsprozess beteiligten Gremien in Land und Bund. Nicht hinnehmbar ist für das Haigerer Stadtparlament ein Abriss und Wiederaufbau der Talbrücke an gleicher Stelle.

Begründung:

Im Jahr 2010 hat sich im Haigerer Ortsteil Sechshelden die Bürgerinitiative „MuT“ (Menschen unter der Talbrücke) gegründet. Ziel der Initiative war und ist eine kleinräumige Verlegung der Talbrücke Sechshelden herbeizuführen. Diese würde dazu führen, dass trotz der bestehenden Belastung durch die Streckenführung der Bahn und Bundesstraße, in dem schmalen Tal eine wesentliche Verringerung der Emissionsbelastung durch Lärm und Abgase entstehen könnte.

Seit der Gründung der Bürgerinitiative fanden bereits viele Gespräche mit allen am Verfahren beteiligten Behörden im Land und Bund statt. Unterstützung fanden die Sechsheldener Bürger dabei bei allen Parteien/Wählergemeinschaften, der Haigerer Stadtverwaltung und dem Magistrat mit Alt-Bürgermeister Dr. Zoubek an der Spitze. Eine vom Stadtparlament in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie untermauerte die Bemühungen vor Ort.

Trotz aller Bemühungen ist ein Fachgremium, aufgrund des höheren Kostenrahmens, zu dem Entschluss gekommen, keine kleinräumige Verlegung der Talbrücke zu empfehlen. Dies, und vor allem die Art und Weise wie der Entschluss den betroffenen mitgeteilt wurde,  ist so nicht hinnehmbar. Leider hat man in der Entscheidungsfindung die nachvollziehbaren Argumente der Bürgerinitiative nicht mit berücksichtigt und Sachverhalte vorgetragen, die so in der Gänze nicht nachvollziehbar sind (u.a. Vergleich mit der „Berghäuser Brücke“ an der A44 in Nordhessen). Dies ist sehr bedauerlich, denn so kann man auch das vielfach gewünschte bürgerliche Engagement zunichte machen.

Zum Wohle der Sechsheldener Bevölkerung fordert das Haigerer Stadtparlament eine Wiederaufnahme und damit eine erneute Prüfung der Sachlage „Trassenverlegung Talbrücke Sechshelden (BAB A45)“ durch Hessen Mobil und allen weiteren am Entscheidungsprozess beteiligten Gremien in Land und Bund.

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Mai 2014: Offener Brief an alle Politiker und Parteien

Wir haben im Monat Mai 2014 einen offenen Brief an alle uns bekannten Politiker und Parteien versendet:

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Zuge der Sanierungsarbeiten an der Bundesautobahn A45 soll die Talbrücke „Sechshelden“ nach Mitteilung von Hessen Mobil abgerissen und an gleicher Stelle neu errichtet werden. Unmittelbar nach Veröffentlichung dieses Vorhabens im Jahr 2010 hat sich eine Bürgerinitiative (MUT= Menschen unter der Talbrücke)in Sechshelden gebildet. Sie hat alternative Trassenführungen aufgezeigt, um so eine mögliche Entlastung der betroffenen Bürger zu erreichen. Seit Anbeginn wurden der Bürgerinitiative durch die zuständigen Behörden glaubhaft die mehr als realistische Chance zur Um- Verlegung der Autobahnbrücke vermittelt. Es gab zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Erkenntnisse oder Gründe, die aus technischer Sicht die Realisierung dieser sogenannten„kleinräumigen Verlegung“ verhindert hätten. Im Gegenteil wurde allen Beteiligten, einschließlich der Stadt Haiger, diese Tunnelvariante als die wahrscheinlichste und favorisierte Lösung präsentiert. Nach langer Vorplanungsphase wurde dann unerwartet seitens Hessen Mobil mitgeteilt, dass diese Variante nicht umgesetzt werde, da sie nicht kostenneutral sei. Obwohl alle Vorplanungen die technische Realisierbarkeit aufgezeigt hatten, wurden nun plötzlich Kostengründe zur Ablehnung der Tunnellösung angeführt. Zur Plausibilität der kosten- und wirtschaftlichkeits Betrachtung führte die Behörde nun Vergleichsberechnungen an, die jeglicher gemeinsamer Grundlage entbehren (s. Anlage). Dieses Vorgehen halten wir für eine bewusste Verschleierung der wahren Gründe sowohl gegenüber MUT, als auch allen betroffenen Bürgern in Sechshelden. Insbesondere können mit der nun geplanten Umsetzung auf „vorhandener Trasse“ historische Fehler durch die geographische Lage der Autobahnbrücke nicht behoben werden.
Diese einmalige und über die nächsten Jahrzehnte nicht mehr wiederkehrende Chance, planungstechnische Fehler der Vergangenheit zu beheben, wird aus vorgeschobenen Kostengründen leichtfertig vertan. Die einmalige Chance, durch eine kleinräumige Trassenverschiebung mit Tunnellösung zukunftsweisend und problemlösend die Fehler der Vergangenheit zu kompensieren und eine Lösung für die lärm- und feinstaubgeplagten Bürger Sechshelden zu erreichen, bleibt hiermit ungenutzt.
Wie aus der Polizei- Unfallstatistik hervorgeht, ist der Abschnitt der Talbrücke Sechshelden ein gravierender Unfallschwerpunkt, mit 175 Unfällen in einem Zeitraum von 2006 bis 2013. Rechnet man die Verkehrsunfälle auf die Standzeit der Brücke (50 Jahre) um, so erhält man eine Unfallzahl von 1250 Verkehrsunfällen nur für den Abschnitt der Talbrücke. Diese außergewöhnlich hohe Unfallzahl mit Ihren volkswirtschaftlichen Schäden (bisher statistisch schon weit über 12 Millionen Euro) nimmt man bewusst für einen kostengünstigeren Ersatzneubau in Kauf. Wieder besseres Wissen verstößt man dabei vorsätzlich gegen bestehende Planungsgrundsätze (Nichteinhaltung von Mindestradien, Planungsgeschwindigkeiten, Entwässerungsproblematik, etc.).
Die damalige bewusste Verletzung der Planungsregel trägt sicherlich auch zu diesen sehr hohen Unfallzahlen bei. Somit wird dieser Abschnitt „Talbrücke Sechshelden“ bewusst im Wissen heutiger Verkehrsgegebenheiten und Planungsgrundsätze für nächste Generationen wieder zu einem Unfallschwerpunkt geplant. Gerne würden wir mit Ihnen diese Problematik besprechen und bitten Sie daher sich mit dieser Entscheidung nochmal zu befassen.
Bitte lassen Sie uns in Anbetracht der Dringlichkeit kurzfristig Ihre Gesprächsbereitschaft wissen.

Anbei  ein Vergleich der beiden Varianten:

Bitte anklicken

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Bürgerinitiative „MuT“ fühlt sich betrogen

Gespräch bei Staatssekretär Mathias Samson (Grüne) in Wiesbaden Talbrückenverlegung Tunnelvariante aus haushaltsrechtlichen Gründen nicht umsetzbar

Haiger/Wiesbaden (seb) Vertreter der Bürgerinitiative „MuT“ (Menschen unter der Talbrücke) aus Sechshelden waren in der vergangenen Woche zu einem Gespräch mit Staatssekretär Mathias Samson (Grüne) im hessischen Landtag zusammen gekommen. An dem Gespräch nahmen auch Haigers erster Stadtrat Klaus-Peter Albrecht (CDU), Bauamtsleiter Andre Münker, Sebastian Pulfrich (Vorsitzender CDU Haiger) und Clemens Reif (MdL) teil. Reif hatte das Treffen in Wiesbaden auf Anfrage von Pulfrich kurzfristig organisiert. Für Sachfragen stand bei der Zusammenkunft der leitende Ministerialrat Martin Weber (Hessen Mobil) zur Verfügung. Hintergrund des Gesprächs war der, dass Bürgerinitiative und Stadt am 24. Februar von Hessen Mobil mitgeteilt wurde, dass die gewünschte Tunnelvariante nicht umgesetzt werde (wir berichteten). Die Art und Weise des Gesprächs sowie das mitgeteilte Ergebnis wurde massiv kritisiert. Clemens Reif führte aus, dass alle Betroffenen von der plötzlichen Entscheidungsfindung überrascht waren. Der Landtagsabgeordnete kritisierte in diesem Zusammenhang, dass selbst er als Vorsitzender des Wirtschafts- und Verkehrsausschusses nicht über die Entscheidungsfindung informiert war. Staatssekretär Samson bedauerte die mangelnde Kommunikation, warb aber gleichzeitig um Verständnis für die Entscheidung. „Das Ergebnis der Prüfung entspricht nicht ihren Erwartungen und dies verärgert sie zurecht“, so Samson. Martin Weber von Hessen Mobil gab bei seinen Ausführungen noch einmal einen Rückblick auf die vergangenen Jahre. Dabei führte er auch aus, dass der Bürgerinitiative bei einem Gespräch in Berlin versprochen wurde, eine kleinräumige Alternative zur bestehenden Trasse prüfen zu lassen. Die Prüfung hat ergeben, dass die favorisierte „Tunnelvariante“ aus wirtschaftlichen Gründen nicht umsetzbar sei. „Ein Tunnel hat zudem hohe Unterhaltungskosten“, so Weber. In seinen Ausführungen verwies der Ministerialrat zudem auf ein ähnliches Projekt in Nordhessen. Aufgrund dieses Vergleichsprojekts war bereist vor einem Jahr absehbar, dass die Talbrücke nicht verlegt wird. „Hessen Mobil hatte im Bereich von Brückensanierungen keinerlei Vorerfahrungen, so dass dort erst einige Informationen bewertet und zusammenführt werden mussten. Haushaltsrechtliche Kriterien haben abschließend eine klare Sprache gesprochen“, begründete Weber die Entscheidung. Dies brachte Klaus Best von der Bürgerinitiative in Rage. „Man wusste doch schon vor der Untersuchung unseres Anliegens, dass eine alternative Trasse nicht kostenneutral sein kann. Warum sind jetzt plötzlich alle so überrascht“, fragte Best. Der MuT-Mann kritisierte in diesem Zusammenhang, dass den Sechsheldener Bürgern über drei Jahre suggeriert wurde, dass eine Tunnellösung machbar und vertretbar sei. „Wir fühlen uns betrogen und sollten doch nur ruhig gehalten werden“, so der Best verärgert. „Die Brücke im derzeitigen Verlauf ist planungsrechtlich nicht haltbar und wir wollen doch einen Fehler aus den sechziger Jahren nicht noch einmal wiederholen“, so MuT-Vorsitzender Rainer Buhl. Des Weiteren wurde von den Vertretern der Bürgerinitiative hinterfragt, ob die vielen Vorschläge aus Sechshelden überhaupt bei der Prüfung mit einbezogen wurden. Eine konkrete Antwort darauf gab es nicht. Auch Bauamtsleiter Andre Münker äußerte massive Kritik an Vorgehen und Entscheidung der Verkehrs-Behörde. „Wir haben Hessen Mobil extrem hohes Vertrauen entgegen gebracht und wurden enttäuscht“, so Münker. Die Stadt habe 25.000 € für ein Gutachten ausgegeben und sei immer ansprechbar gewesen, wusste der Fachbereichsleiter zu berichten. Auf die Frage, wer denn nun entschieden habe, die Talbrücke nicht zu verlegen, führte Weber folgendes aus: „Die Entscheidung ist in einem Fachgremium, bestehend aus Behördenmitarbeitern, getroffen worden“. Diese Information war bisher so nicht bekannt. Auf Nachfrage führte Weber zudem aus, dass sich die derzeitige Schadstoffbelastung durch den Verkehr der A45 im rechtlichen Rahmen bewege. Dies wurde von MuT in Frage gestellt. Kritisiert wurde im Bereich der Gutachten zudem, dass noch keine Erkenntnisse zum Bereich des Schattenwurfes durch die Brücke vorliege, der nach dem bevorstehenden sechsspurigen Ausbau sicherlich noch größer sein wird. Sollte die Talbrücke wirklich nicht verlegt werden, plädierte Clemens Reif dafür, wenigstens ein Höchstmaß an Lärmschutz gewährleisten zu können. „Sechshelden ist in einer bemerkenswerten Art und Weise von unterschiedlichen Lärmquellen betroffen und dies ist so nicht mehr länger hinnehmbar“, so der Landtagsabgeordnete aus Herborn. Aufgrund der besonderen Verkehrssituation in Sechshelden sicherte Staatssekretär Samson einen baldigen Besuch zu. Zudem werde sich darum bemüht, dass Hessens Verkehrsminister Tarek Al Wazir mitkomme. Nach dem Gespräch waren sich die MuT-Mitglieder Klaus Best, Rainer Buhl und Thorsten Haas einig, dass man weiter für die Belange der Sechsheldener Bürger kämpfen werde.

Bild: Klaus Best (MuT), Sebastian Pulfrich (CDU Haiger), Thorsten Haas (MuT), Rainer Buhl (MuT), Clemens Reif (MdL) und Klaus-Peter Albrecht (Erster Stadtrat) führten in Wiesbaden ein Gespräch mit Staatssekretär Mathias Samson (3. V. rechts) und Ministerialrat Martin Weber (rechts). Auch Haigers Bauamtsleiter Andre Münker war mit bei dem Gespräch dabei.

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3.Jahreshauptversammlung von MuT-Sechshelden

Hiermit laden wir zur Jahreshauptversammlung von MuT-Sechshelden e.V.
am Freitag, den 14.03.2014 um 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus
Sechshelden, alle Mitglieder recht herzlich ein.
Tagesordnungspunkte:
1. Begrüßung
2. Genehmigung der Tagesordnungspunkte
3. Tätigkeitsbericht des Vorstandes
4. Bericht Geschaftsjahr vom 01. des Kassenwartes
5. Bericht des Kassenprüfers
6. Entlastung des Vorstandes
7. Wahl des Vorstandes
8. Wahl der Kassenprüfer
9. Aktueller Entscheidungsstand
10. Fragerunde
11. Verschiedenes

Anträge zur Mitgliederversammlung müssen bis spätestens Montag
den 10.03.2014 schriftlich an:
MuT-Sechshelden e.V., Sechsheldenerstr.10, 35708 Haiger

oder per e-mail an:
mut-sechshelden@t-online.de oder malerbuhl@t-online.de
eingereicht werden.

Mit freundlichen Grüßen
MuT-Sechshelden e.V.

Rainer Buhl
-1. Vorsitzender

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Bürgerschaftliches Engagement wird mit Füßen getreten

Erneuerung der A45 -Talbrücke „Sechshelden“
Bürgerschaftliches Engagement wird mit Füßen getreten

Die Mitteilung der Straßenbehörde Hessen- Mobil über den Neubau der Talbrücke „Sechshelden“ traf die betroffenen Bewohner und die Mitglieder der Bürgerinitiative MUT (Bürger unter der Talbrücke) wie aus heiterem Himmel. Waren doch in den letzten Jahren unzählige Gespräche und Arbeit von der Bürgerinitiative und den beteiligten der zuständigen Stadtverwaltung investiert worden, um eine verträgliche Lösung für die Bürger in Sechshelden zu erhalten.
Die seit 1968 das Dilltal längs über fast einen Kilometer überspannende Talbrücke wurde von allen Abgeordneten des Landes und des Bundes, die sich die Verkehrssituation vor Ort angesehen hatten, als untragbar und unzumutbar empfunden. „Dieser Zustand muss verändert werden“, lautete einheitlich die Aussage. Eine Unterstützung wurde der Bürgerinitiative nicht nur zugesagt, sondern in dem Vorgehen auch öffentlich als „Vorzeigemodell“ angepriesen.
Diese unerträgliche Streckenführung wurde in dem Erstellungszeitraum der 60er Jahre, mit einem sehr kleinen Verkehrsaufkommen gewählt. Leider hatte man damals die Verkehrsentwicklung mit den dazugehörigen Emissionsbelastungen nicht berücksichtigt.
Durch kompletten Abriss und Wiederaufbau der jetzt sanierten Brücke auf vorhandener Trasse, werden „bauliche Sünden und Planungsfehler“ nicht beseitigt, sondern für Generationen festgeschrieben.
Mit einer kleinräumigen Verlegung der Talbrücke könnten viele Menschen für Generationen entlastet werden. Dies würde dazu führen, dass trotz der bestehenden Belastung durch die Streckenführung der Bahn und Bundesstraße in dem schmalen Tal, eine wesentliche Verringerung der Emissionsbelastung durch Lärm und Abgase entstehen könnte.
In der Pressemitteilung von Hessen- Mobil werden leider „Äpfel mit Birnen“ verglichen, um die getroffene Entscheidung besser verargumentieren zu können. Hier wird eine Erneuerung einer Talbrücke von ca. 900m mit einer Ausbaustrecke von 2800m mit Tunnel und Brücke verglichen. Diese Ausbaustrecke ist in einer 6 streifigen Bauweise mit Beseitigung von bestehenden Entwässerungsproblemen und einem 6 streifigem Tunnel mit Standspur und Rettungsweg einschließlich der erforderlichen Schallschutzmaßnahme geplant worden.
Nach Aussage von Hessen- Mobil, ist die geplante Tunnellösung nach den vorliegenden Planungsentwürfen technisch möglich. Für alle untersuchungsrelevanten Bereiche sind Lösungsmöglichkeiten für die Umsetzung vorhanden.
Leider hat man in der Entscheidungsfindung die Argumente der Bürgerinitiative nicht wie mit den Verantwortlichen vereinbart mit berücksichtigt, sondern hat bewusst die Entscheidung ohne Einbeziehung der Kommune und BI getroffen, ja sogar eine Veröffentlichung vorgenommen, bevor dies mit den Gesprächspartnern, wie vereinbart, abgestimmt wurde.
„Dieses Verfahren ist wie ein Dolchstoß in den Rücken“, so empfinden es die Mitglieder von MUT. Dabei wurde die Besprechung mit Hessen Mobil als „Farce“ empfunden, da zu dem Zeitpunkt der Besprechung eine Presseerklärung schon abgegeben wurde.Decouvrez aussi les sites Casino Proximite et Casino Cafeteria.
Die Entscheidung wurde nach rein wirtschaftliche Aspekten getroffen und ein offensichtlicher Fehler aus den 60er Jahren nicht beseitigt, sondern für Generationen festgeschrieben.
Mit der kleinräumigen Optimierung hätte man mit vertretbaren Mitteln, die vorher schon bekannt waren, einen untragbaren Zustand beseitigen können. Es entsteht der Eindruck, dass Kammmolche und Feldhamster schützenswerter sind, als Menschen, da hierfür Baukosten aufgewendet werden, die weit größer sind.

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2.Jahreshauptversammlung von MUT-Sechshelden e.V.

2.Jahreshauptversammlung
von MUT-Sechshelden e.V.
Hiermit laden wir zur Jahreshauptversammlung von MUT-Sechshelden
am Freitag, den 15.03.2013 um 19.00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus
Sechshelden, alle Mitglieder recht herzlich ein.

Tagesordnungspunkte:
1. Begrüßung
2. Genehmigung der Tagesordnungspunkte
3. Tätigkeitsbericht des Vorstandes
4. Bericht des Kassenwartes
5. Bericht des Kassenprüfers
6. Entlastung des Vorstandes
7. Wahl der Kassenprüfer
8. Aktueller Planungsstand
9. Fragerunde
10. Verschiedenes

Anträge zur Mitgliederversammlung müssen bis spätestens Donnerstag
den 14.03.2013 schriftlich an:

MUT-Sechshelden e.V., Sechsheldenerstr.10, 35708 Haiger
oder per e-mail an:
mut-sechshelden@t-online.de oder malerbuhl@t-online.de
eingereicht werden.

Mit freundlichen Grüßen
MUT-Sechshelden e.V.
Rainer Buhl
-1. Vorsitzender-

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Gästebuch für direkte Kommentare gesperrt!

Da es in den letzten Monaten zu einer absoluten Überschwemmung durch Spams gekommen ist Haben wir das Forum im Gästebuch gesperrt. Jeder der uns trotzdem eine Nachricht oder Anregung geben möchte, kann dies gern über die Mail-Adresse info@mut-sechshelden.de tun.

Der Vorstand

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Hyder Consulting: Machbarkeitsstudie eröffnet neue Möglichkeiten

Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement beauftragt Hyder Consulting mit der Objektplanung Verkehrsanlagen für den Ersatzneubau der Talbrücke Sechshelden. Die Talbrücke gehört zur Bundesautobahn A 45 im Bereich der Stadt Haiger, Stadtteil Sechshelden. Im Detail umfasst der Auftrag die Objektplanung Verkehrsanlagen für den Bereich der Talbrücke Sechshelden bis einschließlich AS Dillenburg (Kilometer 132,5 bis Kilometer 135,4) sowie die Objektplanung für die Entwässerungsanlagen (Regenrückhaltebecken). Beauftragt ist auch die intensive Betreuung des Planfeststellungsverfahrens, welche als besondere Leistung vergütet wird.

Im Rahmen einer Voruntersuchung sind zunächst alternativ zwei Varianten der Trassenführung zu untersuchen und bis zur Leistungsphase 3 zu bearbeiten. Dies sind entweder ein Ersatzneubau in der alten Lage, eine aufgeständerte Autobahn oberhalb der Ortslage, oder eine verlegte Trasse mit Tunnelbauwerk und Brücke. Nach Entscheidung durch den Auftraggeber sind die Leistungsphasen 4 und 5 dann nur noch für die favorisierte Variante zu erbringen. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten ergeben sich verschiedene Zwangspunkte wie z. B. die Anschlussstelle Dillenburg oder die Randbebauung im Bereich der Ortslage Sechshelden.

Auftraggeber: Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement
Bearbeitungszeitraum: Juli 2012 – Ende 2015 (Planfeststellungsbeschluss)

www.hyderconsulting.com/de/editorial/Seiten/Projektgewinn-für-unser-Transport-Team.aspx

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